Die Betreuung von Schwangeren ist ein zentraler Punkt unserer Praxis. Sie wird in enger Zusammenarbeit zwischen Hebamme und Frauenarzt durchgeführt. Es liegt uns am Herzen, die Schwangerschaft als positives Erlebnis zu begleiten und nicht als neun Monate dauerndes Risiko aufzufassen.
Die Darstellung der Schwangerschaft ist mit Ultraschallgerät etwa zehn Tage nach Ausbleiben der Regel möglich. Dann werden auch die ersten Untersuchungen durchgeführt, um den Mutterpass zu erstellen. Der erste wichtige Ultraschalltermin ist in der 11. – 12. Schwangerschaftswoche. Dann werden Sie Ihr Kind mit Armen und Beinen erstmals gut erkennen können. Im weiteren Verlauf besprechen wir mit Ihnen eingehend und kritisch die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik, d. h. die Möglichkeiten, bestimmte Erkrankungen des Kindes schon im Mutterleib zu erkennen:
eine risikofreie Möglichkeit, Ihr individuelles Risiko für ein Kind mit Trisomie 21 zubestimmen. Dazu wird eine besondere Ultraschalluntersuchung mit Messung der Nackenfalte, dem Nachweis des kindlichen Nasen-Knochens und einer Blutuntersuchung kombiniert.
AFP (alpha-Feto-Protein) wird im kindlichen Rückenmark gebildet. Wenn der Rücken offen ist, wird AFP über das Fruchtwasser auch ins mütterliche Blut transportiert. Die Messung des AFP aus dem mütterlichen Blut in der 15.-17. Schwangerschaftswoche ist eine sichere und praktisch risikolose Methode, einen offenen Rücken (Spina bifida aperta) beim Kind auszuschließen.